Ein Weißwein, der nach Meer schmeckt. Der Vermentino von I Mandorli wächst zwischen mediterraner Macchia und meerblauem Horizont an der toskanischen Küste, und er bringt diese Spannung direkt ins Glas: straff, lebendig, salzig.
In der Nase weiße Frucht, Kamille, Thymian und ein Hauch Akazienhonig. Am Gaumen frisch und elektrisch, zugleich umhüllend, mit einer salzigen Note, die Schluck für Schluck klar bleibt.
Das Weingut
I Mandorli ist ein kleines Familienweingut in Belvedere di Suvereto, einem mittelalterlichen Dorf zwischen Bolgheri und Piombino, rund 300 Meter über dem Meer, mit Blick auf die Insel Elba. Seinen Namen verdankt es den Mandelbäumen, die diese Hügel prägen. Gearbeitet wird nach einem einzigen Grundsatz: «La terra decide. Noi ascoltiamo.» Die Erde entscheidet, wir hören zu.
Pro Jahrgang entstehen nur rund 2.600 Flaschen. Im Supermarkt finden Sie diesen Wein nicht, und auch nicht bei den großen Versendern. Genau das ist der Punkt.
Auf einen Blick
Rebsorte
Vermentino, korsischer Klon
Herkunft
Suvereto, IGT Toscana
Boden
Lehm, Sand, Schluff und schiefriges Skelett
Lage
Nordhang, umgeben von Macchia; kleine Parzelle am Meer
Rebenalter
10 Jahre
Jahresproduktion
rund 2.600 Flaschen
Anbau
biologisch, mit Begrünung und biodynamischen Präparaten
Im Weinberg
Der Weinberg wird biologisch bewirtschaftet, mit Begrünung zwischen den Reben und biodynamischen Präparaten für Boden und Pflanze. Das Ziel ist ein lebendiger Boden, in dem sich tiefe und oberflächennahe Schichten austauschen. Die Wurzeln spielen die Hauptrolle: je feiner sie verzweigen, desto enger ist ihr Kontakt zu den Mineralien des Bodens. Propolis, Schachtelhalm, Kupfer und Schwefel kommen nur dort zum Einsatz, wo der Jahrgang es verlangt.
Im Keller
Die nach Norden ausgerichtete Parzelle mit den ältesten Reben wird auf der Maische in der Tava-Amphore vergoren. Die jüngeren Reben durchlaufen eine kurze Maischestandzeit und reifen in glasbeschichtetem Beton. Vor der Abfüllung werden beide Partien assembliert. So entsteht ein strohgelber Wein mit goldenen Reflexen: frisch, anhaltend und mit jener mediterranen Salzigkeit, die den Schluck bis zur letzten Sekunde trägt.
Am Tisch
Am schönsten zu gegrilltem Fisch, Meeresfrüchten oder einem toskanischen Aperitivo. Gut gekühlt servieren, bei 10 bis 12 Grad.
Ein Wein, der seinen Ursprung nicht versteckt. Wenig produziert, sorgfältig gemacht, unverkennbar von der toskanischen Küste.
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